Weniger Cloud-Risiken, dafür mehr Datenrisiken?
Aktuell beziehen die Unternehmen in Deutschland rund ein Drittel (38 %) ihrer IT-Anwendungen aus der Cloud. In fünf Jahren soll der Anteil auf 54 % gestiegen sein. Das zeigt der „Cloud Report 2024“, den der Digitalverband Bitkom veröffentlicht hat.
Dabei nutzen die deutschen Unternehmen eine Vielzahl von Anwendungen aus der Cloud. Vorn liegen dabei mit jeweils rund zwei Dritteln E-Mail (67 %), Anwendungen für Personalverwaltung, Buchhaltung und Finanzplanung (67 %), Speicherplatz für Dateien (66 %) sowie Office-Software (64 %).
Offensichtlich haben Cloud-Applikationen geschäftskritische Bedeutung und verarbeiten sensible Daten, oftmals mit Personenbezug. Trotzdem sind sich viele Unternehmen der konkreten Risiken bestimmter Cloud-Apps nicht bewusst. Das gilt umso mehr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch privat Cloud-Dienste in Anspruch nehmen, etwa als Speicherdienst im Internet.
Wie vielfältig die Risiken einer Cloud-Applikation sein können, zeigen Übersichten wie die Cloud Top Threats, ein Report der Cloud Security Alliance (CSA).
Das Ziel: Cloud-Zugriffe risikoabhängig steuern
Die Security möchte verhindern, dass Cloud-Anwendungen zum Einsatz kommen, mit denen zu hohe Risiken verbunden sind. Statt auf eine einfache Liste der betrieblich freigegebenen Cloud-Apps zu vertrauen, nutzen Unternehmen vermehr…